Die Vorstufe, keine Orientierung, zweckloses Festhalten, kein Feuer, vielleicht nicht mal ein Glimmen. Animalische Bestimmung? Träumerei? Der dringende Verdacht macht sich breit und alles verhärtet sich. Die Aminosäuren, die den Muskel beim Aufbau unterstützen sollten, werden ungenutzt wieder ausgeschieden. Zettel über Zettel auf dem Schreibtisch. Schwarze Tinte füllt unaufhörlich den Füller - das Werkzeug. Ich lese: MACHT - WIRTSCHAFT - KONTROLLE. Beim lesen dieser Wörter funkeln bei manch einem die Augen, doch nicht die meinen. Ob diese drei Wörter in dieser Reihenfolge bzw. Ordnung zusammengehören, will ich hier nicht ausführen, denn ein weiteres Wort taucht auf.  ERNST. Tränen zwingen mich abzusetzen.  Geschlagene zwanzig Minuten starre ich auf den blinkenden Cursor. In Schüben durchdringen wilde Gedanken meinen Kopf. Nicht abwegig, eher strukturiert. Eine Zeile nach der anderen, wie Pfeile in der Ming-Dynastie. Einflüsse, Hilfen, Geschenke, Verachtung, Vergangenheit, das Hier und das Jetzt. Ich halte Blumen in meiner Hand und werde diese in wenigen Minuten auf das Grab der gescheiterten Debatte über die Reinkarnation des wahren Gefühls legen. Kein Freund, keine nahestehende Person weiß davon, nur ich allein stehe hier und lasse den Tränen, die auf den Boden tropfen, eine Zukunft. Es sollen Blumen wachsen. Mein Inneres soll für eine “Neue Schöpfung” der Nährboden sein. Tief im Boden soll sich diese “Neue Schöpfung” verankern, denen Halt und Wahrhaftigkeit verleihen, die dran glauben das Angst kein Grund für Flucht ist, Vernunft und gemeinschaftliche Ziele unser Denken und Handeln steuern und alles Geben nicht gleich Aufgabe bedeutet. Dies ist meine kleine Welt die ich zum Träumen auserkoren.   Ich will leben, einen Traum und immer Tänzer bleiben.   Alles so einfach (2011) Copyright  2012 - Design & Idee @ www.Sousey.de - Alle Rechte vorbehalten -