Langer Weg bis hierher gewesen. Der Antrieb fehlt mir zum Schreiben. Woher dieser fehlende Antrieb kommt weiß ich, doch gehört es weder in diesen Text, noch hierher. Phase, Zwang, Zeit, Handlungsspielraum. Ich schaue in den Spiegel und klebe mit den Augen an meinen Lippen. Die Worte, die meinen Mund verlassen, klingen im Raum nach, verschwinden dann aber unaufhaltsam. Hört er mir zu da oben? Blässe, ohne Farbe, gefangen in einem Strudel. Ich drücke die Klospülung. Strudel. Stille. Sarah Blasko singt - "I can’t even understand me!" Sie stellt sich die Frage "What I want?" Leider kann ich ihr diese Frage nicht beantworten, weil jeder selbst seinen Wünschen und Zielen entgegentreten muss, kann und sollte. Ich kann nicht in sie hineinschauen. Vielleicht wurde ihre Welt zerstört und nun sucht sie einen Anfang. Der Faden für den Heimweg ist abgeschnitten, der Pfad durch den Wald von den, auf dem Hinweg zurückgelassenen, Krümeln gereinigt. Ein neues Fundament ihres Seins, die Stille ihres Herzens, einen Zufluchtsort für ihre Gedanken muss her. Da ist guter Rat teuer. Den einzigen Rat, den ich ihr geben kann: Abschließen, keine Faxen machen und immer wieder 100% geben, in jeder Hinsicht. Real bleiben und sein. Egal was war, alles könnte anders werden, alles so bleiben, doch den Vorwurf an sich selbst trägt man immer am längsten bzw. schwersten. Also muss man lernen auch mal den Mittelfinger zu zeigen. Genug des philosophischen Geplänkels. Will eh keiner hören, könnte ja alles durcheinander bringen. Was wollte ich eigentlich? Wieso habe ich die letzten 10 Minuten die Tastatur klappern lassen? Gibt es einen Grund? Wurde es einfach mal wieder Zeit? Wollte ich einfach nur schreiben? Wieso nicht! Es gab schon oft überraschende Ergebnisse. Vielleicht habe ich auch diesen Weg gewählt, um nicht für mich alleine zu sein. Egal ob jemand bis hierher liest, sollte mir Buggi sein, denn es ging um die 100%. Ja genau. Aus dem Bauch heraus. Flottigalotti. Die Message suche ich selbst vergebenes, doch so ist das manchmal. Aber ich bin zufrieden, weil wieder ein paar Kilobyte mehr sinnlos erzeugter Datenmüll, die Server dieser Welt verstopfen. Grüße an Google und Co. Dies erscheint mir sinnvoll, aber eine Lebensaufgabe soll dies nicht werden. Dies bleibt eine Eintagsfliege oder einfach nur Ansichtssache. "Das Flugblatt der Verschwendung" und die Überschrift in Anführungszeichen lautet?   “Doom” (das Flugblatt der Verschwendung 2010) Copyright  2012 - Design & Idee @ www.Sousey.de - Alle Rechte vorbehalten -